Apostille und Legalisation sind Begriffe, mit denen Menschen konfrontiert werden, die Behördenangelegenheiten im Ausland regeln. Wir erklären, was sie sind, wann sie benötigt werden und wie sie sich zur beeidigten Übersetzung verhalten.
Was ist eine Apostille?
Eine Apostille ist ein spezieller Stempel oder eine Bescheinigung, die die Echtheit eines amtlichen Dokuments bestätigt — sie ist erforderlich, wenn ein in einem Land ausgestelltes Dokument in einem anderen Land verwendet werden soll. Das Apostille-System wird durch das Haager Übereinkommen von 1961 eingeführt.
Apostille und beeidigte Übersetzung — was zuerst?
Die Reihenfolge ist wichtig: Zuerst die Apostille, dann die beeidigte Übersetzung. Der beeidigte Übersetzer übersetzt das Dokument zusammen mit der Apostille als Ganzes.
Apostille vs. Legalisation
Apostille — gilt für Länder, die dem Haager Übereinkommen angehören (USA, Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Polen u. v. a.).
Legalisation — gilt für Länder außerhalb des Haager Übereinkommens. Das Dokument muss das Außenministerium des ausstellenden Landes und die Botschaft des Ziellandes durchlaufen.